
Wu Mingju, ein renommierter Meister der Volkskunst der Provinz Hainan, arbeitet an einer Kokosnussschnitzerei. [Foto von IC]
Das Kokosnussschnitzen ist ein traditionelles Handwerk der Provinz Hainan, bei dem Kokosnussschalen, Holz und Kokosfasern als Rohstoffe verwendet werden.
Diese einzigartige Kunstform ist von den natürlichen Ressourcen der Inselprovinz Hainan abhängig, da über 99 Prozent der Kokosnüsse Chinas in Hainan angebaut werden.
Die Ursprünge der Kokosnussschnitzerei in Hainan ist auf die Tang-Dynastie (618-907) zurückzuführen. In der Ming- (1368–1644) und Qing-Dynastie (1644–1911) wurden diese Werke den königlichen Höfen als Tribut dargebracht und erhielten den Titel „Geschenke aus den südlichen Ländern“.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts erlebt das Handwerk einen neuen Aufschwung, indem traditionelle Techniken mit modernen Innovationen kombiniert werden. Heute umfasst die Kokosnussschnitzerei eine breite Palette von Produkten – von funktionalen Haushaltsgegenständen bis hin zu fein gearbeiteten Dekorationsstücken –, die sich alle durch aufwendige Designs und außergewöhnliche Handwerkskunst auszeichnen.
Durch die Verwendung der leicht verfügbaren und oft weggeworfenen Materialien verkörpert die Kokosnussschnitzerei das Prinzip der Findigkeit und verwandelt die Abfälle in schöne Kunstwerke.
Quelle: ihchina.cn
Vous quittez ce site et serez redirigé vers un site Web tiers.
